Dienstag, 17. Juni 2014

Ein Berg alter T-Shirts - es werde ein Quilt!

 
 
Zu Hause liegt ein Stapel alter T-Shirts. Getragen werden können sie nicht mehr, dazu sind sie zu ausgeleiert oder einfach nicht gut geschnitten. Die Aufdrucke auf den einzelnen Teilen aber erzählen die persönliche Geschichte. Jedes Shirt steht für eine andere Episode. Es ist unmöglich, sich von den Shirts zu trennen!
Aber im Schrank zu lagern benötigt Platz und schöner werden die Shirts da ja auch nicht.
 
 
 
Mit Zeit und Geduld wird ein Quilt!
 
In der Nähwerkstatt ist ein solches Stück entstanden:
 
 
 
 
Der Boden der Nähwerkstatt wurde mit den Shirts bedeckt. Einige mussten unbedingt mit in den Quilt, bei anderen war man unschlüssig. Einige wurden ganz aussortiert.
 

 
 
Ein alter Bettdeckenanzug sollte für die Zwischenstreifen verwendet werden.
Darauf wurden die ausgewählten und inzwischen grob zugeschnittenen Shirts ausgelegt.
Die einmal festgelegte Ordnung wurde mittels Handy festgehalten damit während des Nähprozesses immer wieder auf die Photos zurückgegriffen werden konnte.
 
 

 
 
 
 
 
 
Der Quilt wurde in drei Längsstreifen eingeteilt. Bei jedem Streifen musste die Breite der Zwischenstücke neu berechnet werden, damit zum Schluss alle drei Teile gleich lang waren. Dasselbe galt für die Breite.
 
 
 
 
Der Stoff der Shirts war elastisch, nicht aber der Stoff des Anzugs. Um die Nähte  problemlos nähen zu können, musste immer der Stoff des Anzugs oben liegen. Umgekehrt hätten sich die Nähte ständig verzogen. Nach jeder Naht wurden die Zwischenstücke in der Länge exakt zugeschnitten.
 
 
 
Ganz wichtig war auch das Bügeln. Nur wenn immer gut gebügelt wurde, waren die nächsten Nähte genau zu nähen.
 
Viele Stunden und ebenso viele Berechnungen später war das Werk getan und erfüllte die Macherin mit Stolz:
 
 
 
Schweiss und Mühe haben sich gelohnt!
Zusammen mit dem Quilt wird auf dem Sofa gekuschelt...
 
 

 
Herzliche Grüsse
Sandra
 


Sonntag, 1. Juni 2014

DIY - Eine Hülle für die Schere

Immer wenn ich ausserhalb der Nähwerkstatt zu tun habe, führe ich im Gepäck natürlich auch die Schere mit. Bis jetzt habe ich zur Sicherheit immer ein Gummiband um die Klingen gewickelt, aber jetzt habe ich eine Hülle. Das ist nicht nur praktischer sondern auch dekorativer!
 
 
Wer die Hülle ebenfalls nähen möchte, findet die Anleitung wie immer auf
 
Herzliche Grüsse
Sandra

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